14. September 2019

Hannover

Hier könnt IHR den ganzen Auftritt noch einmal ansehen incl Abgang von der Bühne...klickt auf das Bild. ( 95 MB - Ladedauer beachten )
Wir sind am 13.09.2019 nach Hannover gefahren, um die Liveaufzeichnung zur Fernsehshow mit Carmen Nebel zu erleben. Star des Abends für uns natürlich SHAKIN' STEVENS.

Wir kamen im Hotel an und verbrachten ein nettes Wochenende mit dem Highlight die Show zu besuchen. Mit Freunden haben wir uns getroffen, um die Showaufzeichnung live zu sehen. Die gesamten Stars wohnten im Radisson Blu Hotel gegenüber der TUI Arena.

Als der Augenblick gekommen war, dass Shaky's Auftritt an der Reihe war, stand er minutenlang schon auf der Bühne, als Carmen Nebel noch die Minister interviewte. Er ertrug es geduldig und applaudierte dem Minister dann auch. Die Zuschauer wurden dann schon ungeduldig und fieberten der Anmoderation mit Carmen Nebel entgegen. Auf der Leinwand im Hintergrund sah man schon Shaky mit der Pose aus den 80ern, bevor dann auch der Videovorspann ablief mit dem You Drive Me Crazy Ausschnitt.
Max und ich vor der Show, wir warteten bis es endlich losging...
Dann war es soweit, Shaky begann mit Marie, Marie. Ein schönes passendes Bühnenbild im Stile eines Restaurants der 50er Jahre untermalte das alles. Ein Medley sang er, denn es ging nahtlos in Oh Julie über. So kannten es die Fans aus der Echoes Tour und der 2019er Tour. Der Musiker am Piano wechselte nun zum Akkordeon, somit merkte man das die Band Playback spielte. Ob Shaky Playback sang, nun ja, wenn dann überraschend gut. Ich denke da kann man sich streiten, denn er sang einiges auch individuell und natürlich in dem neuen Echoes Stil und seiner heutigen Stimmlage. Klar kann man das auch vorher schon so aufnehmen und dann Playback gestalten, aber es war solide und gut. Im Medley ging es dann über zu Fire in her blood. Shaky spielte dazu auch Tamburine. Am Ende hörte er auf mit dem Tamburine zu spielen und auch der Ton war zu Ende. Entweder gut getimet im Playback oder doch live ! Die Zuschauer waren sofort aus dem Häuschen, und nicht nur Shaky Fans standen und tanzten mit.
Carmen Nebel ging noch zu Shaky rüber und bedankte sich für seine Show. Shaky wollte schon wieder von der Bühne. Aber er sagte noch einige Worte zum Publikum und bedankte sich und ging. Das Publikum tobte immer noch.
Wir hatten nach der Show auch noch die Gelegenheit mit ihm kurz zu sprechen. Er war locker drauf und gut gelaunt. Wollte aber schnell zur Sponsoren Veranstaltung (Aftershowparty), wo alle Künstler eingeladen waren.

Wir haben da auch noch andere Künstler getroffen.... Sascha Grammel und Ross Antony z.B.

Es war ein schöner Abend der unvergessen bleibt. Eine schöne Erinnerung. Am Ende wurden über 2 Millionen EURO für die Krebshilfe gesammelt. Danke.
verfasst vom Administrator von www.ZAENKERNET.de
Shaky gab dem ZDF auch ein aktuelles Interview:
ZDF.online: Früher war alles einfacher im Musikbusiness? Richtig oder falsch?

Shakin' Stevens: Das ist eine schwierige Frage! Wenn ich auf den Anfang meiner Karriere zurückblicke, würde ich sagen, es war früher schwieriger. Stellen Sie sich vor, welche Vermarktungsmöglichkeiten es heute allein durch das Internet für die Künstler gibt. Zu meiner Anfangszeit gab es in England eine einzige TV-Sendung mit Rockmusik, "Top of the Pops". Dort konntest du dann dein neues Stück präsentieren, drei Minuten lang. Mehr nicht! Heute hat der Nachwuchs ja tausend Möglichkeiten, bekannt zu werden.

ZDF.online: Sie haben es trotzdem geschafft und sich durchgesetzt. Wie ist Ihnen das gelungen?

Shakin' Stevens: Ich komme aus einer sehr musikalischen Familie. Wir waren 13 Kinder daheim. Stellen Sie sich das mal vor. Und gesungen wurde eigentlich daheim immer irgendwo im Haus oder im Garten. Ich habe später auch in der Schule gesungen, meistens kurz bevor die Pausenklingel bimmelte. In der Schule hatte ich also mein erstes Publikum und es gab Applaus für den jungen Vorsänger.

ZDF.online: Was motiviert Sie bis heute auf der Bühne zu stehen?

Shakin' Stevens: Mein Leben ist die Musik und der Gesang. Warum soll ich damit aufhören? Nur weil ich ein wenig älter bin, habe ich ja nicht weniger Leidenschaft. Ich glaube, das spürt mein Publikum.

ZDF.online: Ihre zahlreichen Geschwister sind sicher mächtig stolz auf Sie, oder?

Shakin' Stevens: Ja, das sind sie. Komischerweise ist keiner von denen Musiker geworden. Die haben alle seriöse Berufe gewählt. Aber wenn sie Zeit haben, kommen sie mich zu meinen Auftritten besuchen und wir haben dann viel Spaß miteinander.

ZDF.online: Und Sie machen einfach immer weiter!

Shakin' Stevens: Meine letzte CD habe ich vor drei Jahren rausgebracht. Höchste Zeit also, mal wieder etwas Neues musikalisch auf die Beine zu stellen. Das werde ich im kommenden Jahr angehen und eine Tour schließt sich an.

ZDF.online: Es scheint so, als ob Sie das deutsche Publikum ganz besonders mag. Oder täuscht der Eindruck?

Shakin' Stevens: Das stimmt. Deutschland hat super Fans! Sie sind so warmherzig. Woanders wollen die Leute vor allem meine alten Hits hören. Das ist natürlich in Deutschland auch so. Aber die deutschen Fans sind ebenso neugierig auf meine neuen Produktionen. Das finde ich ganz besonders toll. Deshalb trete ich so gerne in "good old Germany" auf.

ZDF.online: Wer kommt denn zu Ihren Livekonzerten?

Shakin' Stevens: Was mich am Anfang sehr gewundert hat, war das Alter meiner Fans. Die meisten sind zwischen 30 und 50 Jahren. Viele bringen zudem ihre Kinder zu meinen Auftritten mit. Das alles zusammen spornt mich zusätzlich an.

ZDF.online: Sie sind in Wales geboren, leben jetzt in London. Wie ist ihre Beziehung zu Ihrem Heimatland?

Shakin' Stevens: Ich bin ein stolzer Waliser und mein Herz schlägt für den walisischen Fußball. Das gilt besonders für Cardiff City, die ja in der zweiten englischen Liga kicken. Aber noch mehr als die walisischen Fußballer mag ich das Rugbyteam aus Wales.

Das Interview führte Torsten Haselbauer

Datum: 14.09.2019